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IBM Sub-Capacity Lizenzierung für Informix und Db2

Prozessorbasierende Lizenzierung mit Full- und Sub-Capacity in virtuellen Umgebungen.

processor sub-capacityWerden Informix oder DB2 in virtuellen Umgebungen eingesetzt, stellt sich bei prozessorabhängigen Lizenzen schnell die Frage nach der Grundlage einer Lizenzierung. Ist eine Berechnung auf Basis der logischen Ressourcen hinreichend oder muss eine vollständige Lizenzierung der physischen Hardware erfolgen?

IBM bietet hierzu zwei Konzepte an:

  • Full-Capacity - für die Lizenzierung der physischen Hardware,
  • Sub-Capacity - für die Lizenzierung der Ressourcen einer virtuellen Umgebung.

Dieser Beitrag ist eine kurze Zusammenfassung der verschiedenen IBM Quellen zur Lizenzierung von Informix oder Db2 in virtuellen Umgebungen. Es werden die gängigen prozessor-basierenden Lizenzierungen und die damit verbundenen Definitionen für Full- und Sub-Capacity vorgestellt. Dieser Artikel bietet auch eine Zusammenfassung der allgemeinen Voraussetzungen und wichtige Informationen zur Nachweispflicht beim Einsatz einer Sub-Capacity Lizenzierung.

Übersicht
  • Einführung Processor Core

  • VPC - Virtual Processor Core Lizenzierung

  • PVU - Processor Value Unit Lizenzierung
    PVU - Lizenzierung mit Full-Capacity
    PVU - Lizenzierung mit Sub-Capacity

  • LUS - Limited Use Socket Lizenzierung
    LUS - Lizenzierung, Full- und Sub-Capacity

  • Sub-Capacity Lizenzierung, allgemeine Voraussetzungen und Nachweispflicht


Zur Beachtung
  • Die Lizenzmodelle werden hier partiell vor dem Hintergrund der Full- bzw. Sub-Capacity Konzepte betrachtet.
    Für eine vollständige Referenz sind die Lizenzbestimmungen der jeweiligen Produkte heranzuziehen.

Einführung Processor Core

Wesentliche Grundlage der prozessorbasierenden Lizenzierung ist die Definition des Processor Core.
Hierzu ein Auszug aus der IBM Db2 Advanced Edition 11.5 Lizenzierung:

  • Ein Processor Core ist eine Funktionseinheit in einer Computereinheit, die Befehle interpretiert und ausführt. Ein Processor Core besteht aus mindestens einem Steuerwerk und einem oder mehreren Rechenwerken für arithmetische und logische Operationen.

  • Ein virtueller Processor Core ist ein Processor Core in einem virtuellen Server, der durch Partitionierung, der in einem physischen Server vorhandenen Ressourcen, erstellt wird, oder in einem nicht partitionierten physischen Server.

VPC - Virtual Processor Core Lizenzierung

Mit der Einführung der VPC Lizenzierung in 2019, hat IBM die prozessorbasierende Lizenzierung wesentlich vereinfacht.

  • Die VPC Lizenzierung basiert rein auf der Anzahl der Processor Cores. Für jeden Processor Core der dem Programm zur Verfügung steht ist eine Lizenz zu erwerben.

  • Die VPC Lizenzierung unterscheidet nicht zwischen physischen oder virtuellen Cores, es wird keine Sub-Capacity Lizenzierung für virtuelle Umgebungen gefordert.

Dies bedeutet eine transparente, leicht skalierbare (und im Falle eines IBM Audits robuste) Lizenzierung.

PVU - Processor Value Unit Lizenzierung

Die PVU Lizenzierung orientiert sich an der Leistung eines physischen Servers.

  • IBM bewertet die Leistung eines Servers und bildet diese über ein Punkteschema auf den Processor Core ab.

  • Typische Werte sind 50 bis 120 Punkte je Core, diese Punkte sind die Processor Value Units (PVUs) der IBM.

  • Der Umfang einer Lizenzierung ergibt sich aus der Anzahl der Cores eines Servers, multipliziert mit den zugeordneten PVUs je Core.

Die Bewertung der Cores stützt sich dabei hauptsächlich auf die Performance des Prozessor Typs, aber auch auf die Anzahl der Prozessoren, das Servermodell und das eingesetzten Betriebssystem.

Die Zuordnung der PVUs zum Core eines Servers, wird von IBM in Tabellen veröffentlicht und je nach Bedarf aktualisiert.

Vor einer Recherche zur Ermittlung der PVU Werte sollten folgende Angaben vorliegen:

RISC Plattformen
 • Hersteller
 • Prozessor Name
 • Server Modell
 • Anzahl der Prozessoren (Sockets)
 • Prozessor Modell Nummer
x86 Plattformen
 • Hersteller
 • Prozessor Name
 • Prozessor Modell Nummer
 • Anzahl der Prozessoren (Sockets)
 » Die PVU Bewertungstabellen der IBM können Sie hier aufrufen
PVU - Lizenzierung mit Full-Capacity

Full-Capacity meint die Lizenzierung des gesamten physischen Servers und stellt gleichzeitig die Obergrenze für eine Lizenzierung dar.

  • Hier sind alle in einer physischen Hardwareumgebung aktivierten* Processor Cores zu lizenzieren, die dem Programm zur Verfügung stehen oder von ihm verwaltet werden.

* Ein aktivierter Processor Core ist ein Processor Core, der für die Verwendung in einem physischen oder virtuellen Server verfügbar ist, unabhängig davon, ob die Kapazität des Processor Cores durch Virtualisierungstechnologien, Betriebssystembefehle, BIOS-Einstellungen oder ähnliche Einschränkungen begrenzt sein kann oder ist.

Die Umschreibung „aktivierter Processor Core“ wird deutlicher im Zusammenhang mit der Verwaltung von Ressourcen unter IBM Power Systemen (Capacity on Demand). Ein Processor Core kann aktiviert sein, muss aber (noch) keine Ressourcen zur Verfügung stellen. Mit der Aktivierung ist die Grundlage für eine Nutzung durch das Programm gegeben. Bei anderen Plattformen erweitert IBM diesen Hintergrund und interpretiert die Cores eines physikalisch vorhandenen (eingebauten) Prozessor als aktiviert. D.h., auch Prozessoren die durch Einstellungen im BIOS ausgeschaltet sind, gelten als aktivierte Prozessoren.

PVU - Lizenzierung mit Sub-Capacity

Physische Server können virtuelle Server beherbergen, die ggf. einen reduzierten Satz der physischen Ressourcen zur Verfügung stellen.

  • Sub-Capacity zielt darauf ab, dass nur die über (einen oder mehrere) virtuelle Server zur Verfügung gestellten Ressourcen zu lizenzieren sind.

IBM hält es in den Passport Advantage Bestimmungen wie folgt fest:

Im Allgemeinen ist für jedes zulässige Produkt, das in einer zulässigen Virtualisierungsumgebung installiert wird, eine Lizenz zum niedrigeren der folgenden Werte zu erwerben:

  • PVUs für die maximale Anzahl von virtuellen Cores in den virtuellen Maschinen (VMs), die dem zulässigen Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen (Sub-Capacity), oder

  • PVUs für die maximale Anzahl von physischen Cores auf dem Server, die dem zugelassenen Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stehen (Full-Cpacity).

Sub-Capacity Lizenzierung wird von IBM unter bestimmten Voraussetzungen gestattet und setzt die Einhaltung eines umfangreichen Regelwerks voraus. Dazu gehört auch die softwaregestützte Ermittlung und Protokollierung der Ressourcen durch das IBM License Metric Tool (ILMT). Die Regeln zur Sub-Capacity Lizenzierung werden weiter unten vorgestellt. Zur Beachtung: im Falles eines Audits wird davon ausgegangen, dass die maximale Anzahl der Cores zu lizenzieren ist, die jemals einem Programm zur Verfügung gestanden hat.

 » Die IBM plattformspezifischen Hinweise zur Zählweise der Cores finden Sie hier
 » Weitere IBM Hinweise zur Bestimmung der Cores unter x86 Plattformen können Sie hier aufrufen
LUS - Limited Use Socket Lizenzierung

Die Socket Lizenzierung wird für Db2 und Informix von IBM nicht mehr angeboten. Bestehende Installationen sind aber weiterhin unter dieser Metrik lizenziert und werden im Falle eines Audits vor diesem Hintergrund geprüft.

  • Die Socket Lizenzierung zielt darauf ab, dass jeder mit einer CPU bestückte Steckplatz (Socket) eines Servers zu lizenzieren ist.

Die Abgrenzung eines Socket wird von IBM detailliert beschrieben, Auszug Informix Workgroup Edition 14.10:

"Limited Use Socket" ist eine Maßeinheit für die Lizenzierung des Programms. Ein Socket ist elektronische Schaltlogik, die einen Prozessorchip integriert. Ein Server ist ein physischer Computer, der aus Verarbeitungseinheiten sowie Speicher und Ein-/Ausgabefunktionalität besteht und die angeforderten Prozeduren, Befehle oder Anwendungen für einen oder mehrere Benutzer oder Clienteinheiten ausführt. Werden Racks, Blade-Gehäuse oder ähnliche Bauteile verwendet, wird jede individuelle physische Einheit (zum Beispiel ein Blade oder eine in einem Rack installierte Einheit), die aus den erforderlichen Komponenten besteht, als separater Server betrachtet.

LUS - Lizenzierung, Full- und Sub-Capacity

Mit der Socket Lizenzierung wurden Virtualisierung und Sub-Capacity in den Vordergrund gestellt. Physische und virtuelle Server werden hier allgemein auf virtuelle Server abgebildet.

Ein virtueller Server ist entweder ein virtueller Computer, der durch Partitionierung der in einem physischen Server vorhandenen Ressourcen erstellt wird und der den Anforderungen des IBM Sub-Capacity Guide entspricht, oder ein nicht partitionierter physischer Server.

  • Der Lizenznehmer muss für jeden Socket in den virtuellen Servern, der dem Programm zur Verfügung steht, Limited-Use-Socket-Berechtigungen erwerben.

Wenn die Virtualisierungsumgebung des Lizenznehmers den Anforderungen im Sub-Capacity Guide nicht entspricht, muss der gesamte physische Server alle Anforderungen dieser Lizenz erfüllen (dies zielt auf die produktspezifischen Lizenzbestimmungen ab, z.B. die Obergrenze von maximal vier Sockets im Server).


Sub-Capacity Lizenzierung, allgemeine Voraussetzungen und Nachweispflicht

Für eine Sub-Capacity Lizenzierung sind die nachfolgende Bedingungen Voraussetzung.
Kann eine dieser Bedingungen nicht erfüllt werden, muss Full-Capacity Lizenziert werden.


Wann kann auf den Einsatz des ILMT verzichtet werden?
  1. Wenn es sich um eine von IBM zugelassene Virtualisierungsumgebung handelt, die vom ILMT noch nicht unterstützt wird. In diesem Fall müssen Kunden regelmäßig prüfen, ob eine passende Version verfügbar wird und das ILMT dann einsetzen.
  2. Wenn die folgenden Bedingungen zutreffen:

    a.) das Unternehmen des Lizenznehmers beschäftigt weniger als 1.000 Mitarbeiter, einschließlich Auftragnehmer (überlassene Mitarbeiter, Leiharbeiter); und

    b.) der Lizenznehmer ist kein Service Provider (ein Unternehmen, das IT-Dienstleistungen für Endkunden entweder direkt oder über einen Wiederverkäufer erbringt); und

    c.) es wurde kein Vertrag mit einem Dienstleister zur Administration der IT-Umgebung abgeschlossen; und

    d.) die gesamte physische Kapazität der Enterprise-Server, gemessen auf Full-Capacity Basis und unter der Voraussetzung das die Installation der Sub-Capacity Lizenzierung entspricht, beträgt weniger als 1.000 PVUs.

    Sofern die Punkte a.) bis d.) zutreffen, kann auf den Einsatz des ILMT verzichtet werden.

  3. Wenn die zu Grunde liegenden Server unter Full-Capacity lizenziert sind.

    (Quelle: https://www.ibm.com/software/passportadvantage/ibmlicensemetrictool.html)

Verzicht auf das ILMT und manuelle Dokumentation

Kann auf den Einsatz des ILMT verzichtet werden, so muss der Lizenznehmer mindestens einmal im Quartal seine Virtualisierungsumgebung manuell dokumentieren.

Neben den Angaben zur Hardware und der Virtualisierung gehört dazu auch die Berechnung der benötigten PVUs zu den eingesetzten IBM Produkten. Die von der verantwortlichen Person zu zeichnenden Reports sind mindestens zwei Jahre aufzuheben und wichtige Unterlagen für einen eventuellen Lizenz-Audit.

 » Für einen manuellen Report können Sie hier ein Beispieltemplate der IBM per Download abrufen

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