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Informix Lizenztexte

Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Lizenztexte zu den IBM Informix Produkten.

Lizenzierung kann im Detail ein kompliziertes, aber auch ein lohnendes Thema sein.
Die richtige Lizenzierung schafft Sicherheit für die Anwendung und Kostenvorteile in der Nutzung. 

Ob für bestehende oder geplante Installationen, gerne beraten wir Sie bei Lizenzfragen zu Informix.


LIZENZINFORMATION

Für die Lizenzierung der nachfolgend aufgelisteten Programme gelten zusätzlich zu den 'Internationale Nutzungsbedingungen für Programmpakete' die folgenden Bedingungen.

Programmname: IBM Informix Growth Edition V11.50xC7
Programmnummer: 5725-A40

Unterstützungsprogramme

Das Programm wird als Multiproduktpaket lizenziert und enthält die nachfolgend aufgeführten Unterstützungsprogramme. Der Lizenznehmer darf die Unterstützungsprogramme unter dieser Vereinbarung und im Rahmen der Berechtigungsnachweise (Proofs of Entitlement = PoEs) für das Programm nur zur Unterstützung des Hauptprogramms installieren und nutzen (sofern an anderer Stelle in dieser Lizenzinformation keine weitergehenden Rechte erteilt werden). Der Ausdruck "nur zur Unterstützung" umfasst nur die erforderlichen Nutzungsrechte oder Nutzungsrechte, die im direkten Zusammenhang mit der lizenzierten Nutzung des Hauptprogramms oder eines anderen Unterstützungsprogramms stehen. Die Unterstützungsprogramme dürfen nicht für andere Zwecke verwendet werden. Der Lizenznehmer ist nicht berechtigt, die Unterstützungsprogramme ohne das Hauptprogramm zu übertragen oder weiterzuvertreiben. Durch die Bedingungen der vorliegenden Vereinbarung können die für die Unterstützungsprogramme geltenden Lizenzbedingungen ersetzt oder geändert werden. Im Falle eines Widerspruchs haben die vorliegenden Bedingungen Vorrang vor den Bedingungen der Lizenzvereinbarung, die den Unterstützungsprogrammen beigepackt ist. Wenn das Recht des Lizenznehmers zur Nutzung des Programms abläuft bzw. der Vertrag vom Lizenznehmer oder IBM gekündigt wird, muss er die Nutzung aller Kopien der Unterstützungsprogramme einstellen und diese vernichten oder alle Kopien unverzüglich an die Stelle zurückgeben, von der er das Programm bezogen hat. Hat der Lizenznehmer die Unterstützungsprogramme heruntergeladen, sollte er sich an die Stelle wenden, von der er das Programm bezogen hat. Um die Unterstützungsprogramme für eine Nutzung ohne die obigen Beschränkungen zu lizenzieren, sollte sich der Lizenznehmer bitte an seinen IBM Vertriebsbeauftragten oder an die Stelle wenden, von der er das Programm bezogen hat, um die entsprechende Lizenz zu erwerben.

Diese Liste enthält die Unterstützungsprogramme, die mit dem Programm lizenziert werden:
IBM Informix Client SDK V3.50 5724-C23
IBM WebSphere Application Server V7.0

Separat lizenzierter Code

Die Bedingungen dieses Abschnitts kommen nicht zur Anwendung, wenn sie im Rahmen des geltenden Rechts, dem diese Lizenz unterliegt, als ungültig oder undurchführbar erachtet werden. Jede Komponente in der folgenden Liste wird als "separat lizenzierter Code" eingestuft. IBM stellt dem Lizenznehmer diesen Code unter Lizenz auf der Basis der Bedingungen der geltenden Lizenzvereinbarungen der Dritthersteller in den NON_IBM_LICENSE-Dateien zur Verfügung, die dem Programm beigepackt sind. Ungeachtet der Bedingungen in der Vereinbarung oder einer anderen Vereinbarung zwischen dem Lizenznehmer und IBM unterliegt die Nutzung des gesamten separat lizenzierten Codes durch den Lizenznehmer den Bedingungen der Lizenzvereinbarungen der Dritthersteller, sofern nachfolgend nichts anderes angegeben ist.

Zukünftige Programmupdates oder Fixes können weiteren separat lizenzierten Code enthalten, der zusammen mit den zugehörigen Lizenzen ebenfalls in einer NON_IBM_LICENSE-Datei aufgeführt ist, die dem Programmupdate oder Fix beigepackt ist. Der Lizenznehmer bestätigt, dass er die Lizenzvereinbarungen in den NON_IBM_LICENSE-Dateien gelesen und akzeptiert hat. Wenn der Lizenznehmer die Bedingungen dieser Lizenzvereinbarungen der Dritthersteller nicht akzeptiert, darf er den separat lizenzierten Code nicht nutzen.

Für ein Programm, das der Lizenznehmer unter den Internationalen Nutzungsbedingungen für Programmpakete (IPLA) oder den Internationalen Nutzungsbedingungen für Programme ohne Gewährleistung (ILAN) bezogen hat, gilt Folgendes: Wenn der Lizenznehmer der ursprüngliche Lizenznehmer des Programms ist und die Lizenzvereinbarungen der Dritthersteller nicht akzeptiert, kann er in Übereinstimmung mit den Bedingungen im Abschnitt "Geld-zurück-Garantie" in den beiden oben genannten IBM Vereinbarungen und unter Einhaltung der dort angegebenen Frist das Programm zurückgeben.

Hinweis: Ungeachtet der Bedingungen in der Lizenzvereinbarung des Drittherstellers, der Vereinbarung oder einer anderen Vereinbarung zwischen dem Lizenznehmer und IBM gilt Folgendes:
(a) IBM stellt den separat lizenzierten Code ohne jede Gewährleistung zur Verfügung;
(b) IBM übernimmt keine Gewährleistung (ausdrücklich oder stillschweigend) für den separat lizenzierten Code, einschließlich der Gewährleistung für Rechtsmängel, für die Freiheit von Rechten Dritter, die Handelsüblichkeit oder die Verwendungsfähigkeit für einen bestimmten Zweck;
(c) IBM ist dem Lizenznehmer gegenüber nicht haftbar und übernimmt keine Verpflichtung, ihn für irgendwelche Schäden hinsichtlich des separat lizenzierten Codes schadlos zu halten, zu entschädigen oder Ansprüche abzuwehren; und
(d) IBM haftet nicht für unmittelbare, mittelbare oder sonstige Folgeschäden, einschließlich, aber nicht begrenzt auf Datenverlust, entgangene Gewinne und entgangene Einsparungen hinsichtlich des separat lizenzierten Codes.

Ungeachtet der genannten Ausschlüsse unterliegen die Gewährleistung und Haftung von IBM für den separat lizenzierten Code in Deutschland und Österreich ausschließlich den Bedingungen, die in den IBM Lizenzvereinbarungen für Deutschland und Österreich angegeben sind.

Hinweis: IBM kann unter Umständen eingeschränkte Unterstützung für separat lizenzierten Code zur Verfügung stellen. Wenn Unterstützung angeboten wird, sind Einzelheiten und zusätzlich geltende Bedingungen in der Lizenzinformation (LI) zu finden.

Diese Liste enthält den separat lizenzierten Code:
AGS Server Studio and Sentinel Release 7

Programmspezifische Bedingungen

Begriffsbestimmungen

Clienteinheit
Eine Clienteinheit (Client Device) ist die Computereinheit eines einzelnen Benutzers, die die Ausführung einer Reihe von Befehlen, Prozeduren oder Anwendungen durch ein anderes Computersystem, das üblicherweise als Server bezeichnet wird, anfordert oder eine Reihe von Befehlen, Prozeduren oder Anwendungen zur Ausführung empfängt oder auf andere Weise vom Server verwaltet wird. Mehrere Clienteinheiten können gemeinsam auf eine Serverplattform zugreifen. Eine Clienteinheit verfügt in der Regel über gewisse Verarbeitungsfunktionen oder ist so programmierbar, dass ein Benutzer Arbeiten ausführen kann. Beispiele für Clienteinheiten sind z. B. Geräte, Geldausgabeautomaten, elektronische Kassensysteme, Plattenlaufwerke, Desktop-Computer, Selbstbedienungsterminals (sog. Kioske), Notebook-Computer, Personal Digital Assistants, Point-of-Sale-Terminals, Bandlaufwerke und technische Workstations. Der Lizenznehmer muss für jede Clienteinheit, auf der das Programm ausgeführt wird, die vom Programm bereitgestellte Services verwendet oder die auf andere Weise auf das Programm zugreift, und für jeden weiteren Computer oder Server, auf dem das Programm installiert wird, Berechtigungen erwerben.

Installation
"Installation" (Install) ist eine Maßeinheit für die Lizenzierung des Programms. Unter einer Installation versteht man eine installierte Kopie des Programms auf einer physischen oder virtuellen Platte, die zur Ausführung auf einem Computer bereitgestellt wird. Der Lizenznehmer muss für jede Programminstallation eine Berechtigung erwerben.

Socket

Ein "Socket" (Sockel) ist elektronische Schaltlogik, die einen Prozessorchip integriert. Ein "Prozessorchip" ist elektronische Schaltlogik, die einen oder mehrere Prozessorkerne umfasst und in einen Socket integriert ist. Ein "Prozessorkern" ist eine Funktionseinheit in einer Datenverarbeitungseinheit, die Programmanweisungen interpretiert und ausführt und aus mindestens einem Leitwerk und einem oder mehreren Rechenwerken besteht.

Nutzungsstufe

Die Nutzung eines Programms durch den Lizenznehmer darf die durch die erworbene Anzahl von Nutzungsberechtigungen definierte Nutzungsstufe nicht überschreiten. Maßgebend hierfür sind die Angaben im Berechtigungsnachweis (Proof of Entitlement = PoE). Die Lizenzierung erfolgt bei jeder Version des Programms in Übereinstimmung mit einer oder mehreren der folgenden Nutzungsstufen:

1) Gebührenmetriken

Die IBM Informix Growth Edition V11.50 kann wie unten angegeben auf Limited Use Socket-Basis, auf PVU-Basis, auf der Basis gleichzeitiger Nutzungen oder auf der Basis eines berechtigten Benutzers mit Zugriff auf eine Einzelinstallation (Authorized User Single Install) lizenziert werden.

Anhand des Berechtigungsnachweises kann festgestellt werden, welche Gebührenmetrik für das vom Lizenznehmer lizenzierte Programm zur Anwendung kommt. Die Gebührenmetrik ist abhängig von der erworbenen Teilenummer.

1.1) Folgende Regelungen gelten für jede Programmversion der IBM Informix Growth Edition, die ausschließlich in einer Entwicklungsumgebung eingesetzt wird.

Erfolgt die Programmnutzung ausschließlich in einer Entwicklungsumgebung, gibt es keine Mindestanforderung hinsichtlich der erforderlichen Lizenzberechtigungen für berechtigte Benutzer mit Zugriff auf eine Einzelinstallation oder für gleichzeitige Nutzungen. Es müssen lediglich Berechtigungen für die tatsächliche Anzahl der berechtigten Benutzer mit Zugriff auf eine Einzelinstallation oder für die tatsächliche Anzahl der gleichzeitigen Nutzungen erworben werden. Die Nutzung in einer Entwicklungsumgebung ist auf die Entwicklung, Bewertung und Vorführung sowie das Testen von Anwendungsprogrammen beschränkt. Eine Nutzung für andere Zwecke ist untersagt.

1.2) Berechtigter Benutzer mit Zugriff auf eine Einzelinstallation (Authorized User Single Install) - Bei Bezug eines Programms nach dieser Gebührenmetrik kommen die Bedingungen dieses Abschnitts zur Anwendung.

Der Lizenznehmer muss wie nachfolgend beschrieben für jeden berechtigten Benutzer des Programms, der auf mehrere Einzelinstallationen zugreift, jeweils eine separate Lizenzberechtigung für jede Einzelinstallation (Authorized User Single Install) erwerben.

"Berechtigter Benutzer mit Zugriff auf eine Einzelinstallation" (Authorized User Single Install) ist eine Maßeinheit für die Lizenzierung des Programms. Ein berechtigter Benutzer ist eine eindeutig identifizierbare Person, der Zugriff auf das Programm erteilt wird. Unter einer Installation versteht man eine installierte Kopie des Programms auf einer physischen oder virtuellen Platte, die zur Ausführung auf einem Computer bereitgestellt wird. Das Programm kann auf beliebig vielen Computern oder Servern installiert werden, wenn aber der berechtigten Benutzer Zugriff auf mehr als eine Installation des Programms hat, benötigt er eine separate Berechtigung für jede Installation. Der Lizenznehmer muss für jeden berechtigten Benutzer, der auf beliebige Weise direkt oder indirekt (z. B. über ein Multiplexing-Programm, eine Einheit oder einen Anwendungsserver) auf eine Programminstallation zugreift, eine separate, dedizierte Berechtigung erwerben. Eine Berechtigung für einen berechtigten Benutzer ist diesem eindeutig zugeordnet und darf weder gemeinsam genutzt noch neu zugeordnet werden, außer zur permanenten Übertragung der Berechtigung für einen berechtigten Benutzer auf eine andere Person.

Eine Clienteinheit wird als separater berechtigter Benutzer des Programms angesehen und benötigt eine Berechtigung, so als wäre diese Einheit eine Person.

1.3) Gleichzeitige Nutzung - Bei Bezug eines Programms nach dieser Gebührenmetrik kommen die Bedingungen dieses Abschnitts zur Anwendung.

Die gleichzeitige Nutzung ist als eine logische Verbindung definiert, die zwischen jeder durch eine Installation erstellten Datenbankinstanz und einer Clienteinheit hergestellt wird. Jede Verbindung dieser Art wird als gleichzeitige Nutzung gezählt, unabhängig davon, ob sie tatsächlich genutzt wird oder nicht, und unabhängig von der Verbindungsdauer und/oder der Dauer der Aktivität. Werden von einem einzelnen Endbenutzer mehrere Verbindungen hergestellt, zählt jede einzelne Verbindung als separate gleichzeitige Nutzung, selbst wenn alle Verbindungen ein und dieselbe Leitung gemeinsam verwenden. Ab dem Tag der erstmaligen Nutzung des Programms wird die Höchstzahl der Verbindungen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt zu jeder durch eine Installation erstellten Datenbankinstanz hergestellt werden, zur Festlegung der Gesamtzahl der erforderlichen Berechtigungen für die gleichzeitige Nutzung herangezogen. Der Lizenznehmer muss Berechtigungen für die Höchstzahl der logischen Verbindungen erwerben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt zu allen durch eine Installation erstellten Datenbankinstanzen bestehen. Siehe nachfolgendes Beispiel.

Jede logische Verbindung, die zwischen einer Clienteinheit und einer durch eine Installation erstellten Datenbankinstanz hergestellt wird, zählt als gleichzeitige Nutzung, für die eine Berechtigung erforderlich ist. Angenommen, es sind zwei (2) Installationen vorhanden, jede erstellt zwei (2) separate Datenbankinstanzen und eine einzelne Clienteinheit ist mit jeder Datenbankinstanz in beiden Installationen verbunden, dann bedeutet dies, dass vier (4) gleichzeitige Nutzungen bestehen und für jede Nutzung ein Berechtigungsnachweis erworben werden muss. In einem weiteren Beispiel sind vier (4) Datenbankinstanzen vorhanden, die von zwei (2) verschiedenen Installationen erstellt worden sind, und eine einzelne Clienteinheit ist direkt oder indirekt mit jeder der vier (4) Datenbankinstanzen des Programms verbunden, dann bedeutet dies, dass acht (8) gleichzeitige Nutzungen bestehen und für jede Nutzung ein Berechtigungsnachweis erworben werden muss.

Der Lizenznehmer muss separate, dedizierte Berechtigungen für jede gleichzeitige Nutzung erwerben, die bestanden hat oder gerade besteht. Eine Berechtigung für gleichzeitige Nutzung ist der Clienteinheit und einer bestimmten, durch eine Installation erstellten Datenbankinstanz eindeutig zugeordnet und darf weder gemeinsam genutzt noch neu zugeordnet werden, außer wenn die Clienteinheit durch eine andere Clienteinheit permanent ersetzt wird.

Jede logische Verbindung, die über das Intranet (Verbindungen innerhalb des Unternehmens des Lizenznehmers) oder das Internet (Verbindungen außerhalb des Unternehmens des Lizenznehmers) direkt oder indirekt von einer Clienteinheit zu einer für eine Installation erstellten Datenbankinstanz hergestellt wird, wird als separate gleichzeitige Nutzung gezählt und benötigt einen separaten Berechtigungsnachweis.

Für jede gleichzeitige Nutzung, die hergestellt wird, um entweder direkt oder indirekt auf irgendeine Weise auf das Programm oder eine Programmkomponente zuzugreifen, ist ein Berechtigungsnachweis erforderlich. Ein Beispiel für "indirekten" Zugriff wäre über ein Multiplexing-Programm, eine Clienteinheit oder einen Anwendungsserver. Die Anzahl der Verbindungen wird durch ein Programm, eine Clienteinheit oder eine Maschine (wie z. B. einen Front-End-Server, einen Anwendungsserver oder einen Multiplexer), mit der logische Verbindungen hergestellt, verwaltet und/oder gebündelt werden können, nicht reduziert.

Beispiel: Wenn drei (3) Installationen bestehen und in jeder ein oder mehrere Kopien des Programms installiert sind und ab dem Tag der erstmaligen Nutzung des Programms die Höchstzahl der gleichzeitigen Nutzungen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt für sämtliche Programminstanzen hergestellt wurden, zwölf (12) bei Installation 1, siebzig (70) bei Installation 2 und neunundachtzig (89) bei Installation 3 war, dann müssen Berechtigungsnachweise für einhunderteinundsiebzig (171) gleichzeitige Nutzungen erworben werden, selbst wenn die Anzahl der logischen Verbindungen im Laufe der Zeit abnimmt (z. B. auf 12 bei Installation 1, 56 bei Installation 2 und 80 bei Installation 3). Die Gesamtzahl der logischen Verbindungen kann natürlich zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf 171 erhöht werden, ohne dass zusätzliche Berechtigungen für gleichzeitige Nutzungen erworben werden müssen, sofern die zuvor bestehende Höchstzahl der logischen Verbindungen in keiner der Installationen überschritten wird. In diesem Beispiel könnten die logischen Verbindungen bei Installation 2 wieder auf bis zu 70 und bei Installation 3 wieder auf bis zu 89 erhöht werden, ohne dass zusätzliche Berechtigungen für gleichzeitige Nutzungen erworben werden müssen. Wenn jedoch die Anzahl der logischen Verbindungen bei Installation 1 auf 25 erhöht und bei den Installationen 2 und 3 auf 56 bzw. 80 belassen wird, müssten zusätzlich 13 Berechtigungen für gleichzeitige Nutzungen für Installation 1 erworben werden (wodurch sich die Gesamtzahl der Berechtigungen auf einhundertvierundachtzig (184) erhöhen würde). Gleichzeitige Nutzungen und gleichzeitig angemeldete Benutzer sind nicht dasselbe.

Jeder gleichzeitig ablaufende Batchprozess wird ebenfalls als eine gleichzeitige Nutzung betrachtet.

Der Lizenznehmer muss für jede gleichzeitige Nutzung wie oben beschrieben eine separate Lizenzberechtigung für gleichzeitige Nutzung erwerben.

1.4) Limited Use Socket (LU-Socket)

Die LU-Socket-Gebührenmetrik wird nur für die Informix Growth Edition angeboten.

Für die Lizenzierung dieses Programms auf der Basis eines Limited Use Sockets ("LU-Socket" = Sockel mit beschränkter Nutzung) gilt Folgendes: Sie müssen 1) eine (1) LU-Socket-Berechtigung für jeden Socket in der Installation erwerben, auf dem das Programm installiert wird; und 2) die Ressourcennutzungsbeschränkungen einhalten, die weiter unten in dieser Lizenzinformation ausführlicher definiert sind.

"Limited Use Socket" ist eine Maßeinheit für die Lizenzierung des Programms. Ein Limited Use Socket ist eine elektronische Schaltlogik, die einen Prozessorchip integriert, der die Bedingungen für die berechtigte Nutzung in Bezug auf die maximale Anzahl an Prozessorkernen pro Sockel erfüllt, die im IBM Express and Middleware Licensing Guide beschrieben sind. Ein Server ist ein physischer Computer, der aus Verarbeitungseinheiten, Speicher und Ein-/Ausgabeeinheiten besteht und die angeforderten Prozeduren, Befehle oder Anwendungen für einen oder mehrere Benutzer oder Clienteinheiten ausführt. Sind Racks, Blade-Gehäuse oder ähnliche Bauteile vorhanden, wird jede individuelle physische Einheit (z. B. ein Blade oder eine in einem Rack installierte Einheit), die aus den erforderlichen Komponenten besteht, als separater Server betrachtet. Ein Prozessorchip ist eine elektronische Schaltlogik, die einen oder mehrere Prozessorkerne umfasst und in einen Socket integriert ist. Ein Prozessorkern ist eine Funktionseinheit in einer Datenverarbeitungseinheit, die Programmanweisungen interpretiert und ausführt und aus mindestens einem Steuerwerk und einem oder mehreren Rechenwerken besteht. Der Lizenznehmer muss Berechtigungen für jeden Socket in dem Server erwerben, auf dem das Programm installiert ist.

Ist das Programm für die Sub-Capacity-Lizenzierung berechtigt, darf der Lizenznehmer ggf. weniger als die Gesamtzahl aller Sockets in dem Server lizenzieren. Die Sub-Capacity-Lizenzbedingungen und -Berechtigungsanforderungen für Programme mit Gebührenberechnung auf LU-Socket-Basis sind im Sub-capacity Guide beschrieben. Wenn die Programmnutzung des Lizenznehmers gemäß diesen Bedingungen nicht für die Sub-Capacity-Lizenzierung berechtigt ist, muss er für alle Sockets in dem Server, auf dem das Programm installiert wird, LU-Socket-Berechtigungen erwerben. Die LU-Socket-Berechtigungen beziehen sich auf das Programm und dürfen nicht gegen die LU-Socket-Berechtigungen eines anderen Softwareprogramms ausgetauscht, umgetauscht oder mit diesen zusammengefasst werden.

1.5) Prozessor-Value-Unit (Processor Value Unit = PVU)

"Prozessor-Value-Unit" ist eine Maßeinheit für die Lizenzierung des Programms. Die Anzahl der erforderlichen PVU-Berechtigungen basiert auf der Prozessortechnologie (siehe die PVU-Tabelle mit Unterteilung nach Vendor, Brand, Typ und Modellnummer des Prozessors unter http://www.ibm.com/software/lotus/passportadvantage/pvu_licensing_for_customers.html) und der Anzahl der Prozessoren, die dem Programm zur Verfügung stehen. Nach der weiterhin gültigen Definition von IBM ist für die Zwecke der PVU-basierten Lizenzierung jeder Prozessorkern auf einem Chip ein Prozessor. Ein Doppelkernprozessorchip hat z. B. zwei Prozessorkerne.

Der Lizenznehmer kann das Programm entweder mit Lizenzierung auf Basis der vollständigen Kapazität (Full Capacity) oder gemäß den Passport Advantage Sub-Capacity-Lizenzbedingungen (siehe die Webseite unten) mit Lizenzierung auf Basis der Virtualisierungskapazität (Sub-Capacity) implementieren. Bei Full-Capacity-Lizenzierung muss der Lizenznehmer eine ausreichende Anzahl an PVU-Berechtigungen für alle aktivierten Prozessorkerne* in der physischen Hardwareumgebung erwerben, die dem Programm zur Verfügung stehen oder von dem Programm verwaltet werden, mit Ausnahme der Server, auf denen das Programm permanent entfernt worden ist. Bei einer Lizenzierung auf Basis der Virtualisierungskapazität muss der Lizenznehmer gemäß der Definition in den "Virtualization Capacity License Counting Rules" unter http://www.ibm.com/software/lotus/passportadvantage/Counting_Software_licenses_using_specific_virtualization_technologies.html eine ausreichende Anzahl an Berechtigungen für alle aktivierten Prozessorkerne erwerben, die dem Programm zur Verfügung stehen oder von dem Programm verwaltet werden.

* Ein "aktivierter Prozessorkern" ist ein Prozessorkern, der in einem physischen oder in einem virtuellen Server genutzt werden kann, unabhängig davon, ob die Kapazität des Prozessorkerns über Virtualisierungstechnologien, Betriebssystembefehle, BIOS-Einstellungen oder vergleichbare Maßnahmen eingeschränkt werden kann oder eingeschränkt ist.

2) Nutzungsbeschränkungen bei Informix Growth Edition

Die folgenden Beschränkungen gelten für Lizenzen für das Programm Informix Growth Edition V11.50.

2.1) Installationsbeschränkung - Bei Lizenzierung des Programms auf LU-Socket-Basis darf das Programm nicht auf einer physischen Servermaschine mit einer Kapazität von mehr als 4 Sockets installiert oder genutzt werden und es darf bis maximal 16 Prozessorkerne in Anspruch nehmen.

Bei Lizenzierung des Programms auf PVU-Basis, auf der Basis gleichzeitiger Nutzungen oder auf der Basis eines berechtigten Benutzers mit Zugriff auf eine Einzelinstallation (Authorized User Single Install) darf das Programm nicht in einer Installation mit mehr als 4 Sockets installiert oder genutzt werden und es darf maximal 16 Prozessorkerne in Anspruch nehmen.

Bei Verwendung physischer, logischer oder virtueller Partitionen müssen diese mit einer von IBM genehmigten Partitionierungstechnologie erstellt worden sein. Eine Liste dieser Technologien ist unter ftp://ftp.software.ibm.com/software/passportadvantage/SubCapacity/Eligible_Virtualization_Technology.pdf zu finden.

2.2) Die Gesamtmenge der Ressourcen, die einer bestimmten Informix-Installation zugeordnet sind, einschließlich aller von der Installation verwalteten Datenbankinstanzen, darf Folgendes nicht überschreiten:

2.2.1 Prozessorbegrenzung pro Installation 4 Sockets, insgesamt 16 Kerne (entspricht 16 CPUVPs)

2.2.2 - Grenzwert für Hauptspeicherzuordnung pro Installation - Maximal 16 Gigabyte an zugeordnetem Hauptspeicher (ersichtlich im Optimierungsparameter SHMTOTAL des Programms) zur Unterstützung aller Instanzen des Programms in einer Einzelinstallation. Die Gesamtsumme aller SHMTOTAL-Parameter, die in allen Instanzen des Programms in einer Installation angegeben sind, darf unabhängig von der Größe des physischen Hauptspeichers im physischen Server 16 Gigabyte an zugeordnetem Hauptspeicher nicht überschreiten.

2.3) Der Lizenznehmer kann Enterprise Replication (ER) in jedem beliebigen Modus einsetzen, entweder als Verwaltungsknoten oder als Endknoten (Leafnode).

2.4) Der Lizenznehmer darf das Programm auf bis zu drei (3) primären und sekundären Installationsknoten in beliebiger Kombination unter Verwendung der folgenden Funktionen einsetzen: High-availability Data Replication (HDR), Remote Secondary Server (RSS) and Shared Disk Secondary (SDS). Sekundäre Installationsknoten können Abfragen und Operationen sowohl im Schreib- als auch im Lesemodus durchführen.

2.5) Die folgenden Funktionen dürfen im Rahmen einer Lizenz für das Programm Informix Growth Edition nicht genutzt werden:

2.5.1 - DBSpace-Priorisierung während Backup/Restore

2.5.2 - Richtlinie für Zielsetzung für Recovery-Zeit (Recovery Time Objective Policy)

2.5.3 - Privater Speichercache für VP

2.5.4 - Direkte E/A für aufbereitete Dateien

2.5.5 - I-STAR

2.5.6 - Parallele Abfrage

2.5.7 - High Performance Loader

2.5.8 - Parallele Indexerstellung

2.5.9 - Paralleler Backup/Restore

2.5.10 - Tabellen-/Index-/DBSpace-Partitionierung

2.5.11 - Verschlüsselung auf Spaltenebene

2.5.12 Komprimierung (z. B. das Storage Optimization Feature)

2.7) Bei Sekundärkonfigurationen für High-availability Data Replication (HDR), Remote Secondary Server (RSS) oder Shared Disk Secondary (SDS) in einem Informix-Cluster gilt Folgendes.

2.7.1 Für die Verwendung des Programms in sekundären Standby-Installationen (Cold- oder Warm-Standby-Konfigurationen) fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

2.7.2 Bei Verwendung der Informix Growth Edition in einer Hot-Standby-Konfiguration muss der Lizenznehmer eine ausreichende Anzahl an Informix Growth Edition-Berechtigungen für die sekundären Standby-Installationen erwerben.

Cold, Warm und Hot Standby sind unter http://www-03.ibm.com/software/sla/sladb.nsf/pdf/policies/$file/Feb-2003-IPLA-backup.pdf definiert.

3) Programmkomponenten

Das Programm besteht aus Komponenten und die Nutzung einer Komponente ist gleichbedeutend mit der Nutzung des Programms. Wenn also eine beliebige Komponente von IBM Informix in einer Installation und eine andere Komponente von IBM Informix in einer anderen Installation genutzt wird, müssen beide Installationen vollständig lizenziert sein. Die Anzahl der Berechtigungen für LU Sockets, PVUs, berechtigte Benutzer mit Zugriff auf eine Einzelinstallation (Authorized User Single Install) oder für gleichzeitige Nutzungen, die für IBM Informix erforderlich sind, entspricht der Gesamtzahl der Berechtigungen (LU Sockets, berechtigte Benutzer mit Zugriff auf eine Einzelinstallation oder gleichzeitige Nutzungen), die für die einzelnen Komponenten erforderlich sind, und alle Komponenten müssen nach derselben Gebührenmetrik lizenziert werden.

3.1) Ausnahme: Der Lizenznehmer darf jede der drei folgenden Komponenten zur Unterstützung seiner berechtigten Nutzung des Programms in weiteren Installationen in seinem Unternehmen installieren, ohne dass zusätzliche Berechtigungen erforderlich sind: IBM Informix Connect Runtime, Informix ODBC und IBM Informix JDBC. Voraussetzung für die Nutzung dieser Komponenten ist jedoch, dass der Lizenznehmer eine ausreichende Anzahl an Berechtigungen für LU Sockets, PVUs, berechtigte Benutzer mit Zugriff auf eine Einzelinstallation (Authorized User Single Install) oder gleichzeitige Nutzungen für das Programm erworben hat.

Die Komponente IBM Informix Connect Runtime darf nur zur produktiven Nutzung und nicht für die Produkt- oder Programmentwicklung eingesetzt werden.

4) Separat bereitgestelltes Programm Informix Client SDK (CSDK)

Zum Lieferumfang des Programms gehört eine Kopie des Programms Informix CSDK. Informix CSDK wird ohne Aufpreis zur Nutzung mit diesem Programm angeboten, aber ohne Subscription und Support (S&S). Um Support für das Informix CSDK zu erhalten, muss der Lizenznehmer einen separaten Berechtigungsnachweis für das Informix CSDK erwerben und S&S für das Informix CSDK regelmäßig verlängern.

Gemäß der Lizenzvereinbarung für das Programm Informix CSDK, die vor der Installation akzeptiert werden muss, dürfen die im Informix CSDK enthaltenen IBM Informix JDBC Embed SQL-Laufzeitbibliotheken nicht im Produktionsmodus verwendet werden.

Zur Nutzung der genannten Laufzeitbibliotheken in einer Produktionsumgebung ist ein separater Berechtigungsnachweis erforderlich.

5) Unterstützung für Informix-Versionsupgrade

Zur Erleichterung des Upgrades von einer älteren Informix-Version auf eine Version dieses Programms darf der Lizenznehmer sowohl die ältere Version als auch das Programm für einen einmaligen Zeitraum von 180 Tagen installieren und in Betrieb nehmen, während sich das Programm noch in der Entwicklungs- und Testphase für den Umstieg befindet. Der Lizenznehmer muss über eine aktuellen Subscription und Support-Vertrag (S&S) für das Produkt verfügen, auf das das Upgrade durchgeführt wird.

6) Die folgenden Bedingungen gelten für die SNMP Research Intl EMANATE-Module: Master Agent for 32-bit Red Hat Linux WS 3 (XS6), 64-bit Red Hat Linux 4 WS (Opteron); Subagent Development Kit for 32-bit Red Hat Linux WS 3 (X86), 64-bit Red Hat Linux 4 WS Opteron):

Die Module dürfen nicht rückentwickelt oder dekompiliert werden, sofern eine solche Art der Umwandlung nicht gesetzlich vorgesehen ist.
Die Module dürfen geladen, gespeichert, erstellt und aufgelistet werden.
Die Module dürfen nicht kopiert, geändert oder weitergegeben werden.
Die Module dürfen nur in Verbindung mit dem Programm verwendet werden.


D/N: L-DPAS-83SUHN
P/N: L-DPAS-83SUHN

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 Weitere Lizenztexte können Sie auf den Seiten der IBM direkt einsehen: Software license agreements search  

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